Yamanashi liegt direkt westlich von Tokyo und bietet mehr als nur den Blick auf den Fuji: Die Fuji-Fünf-Seen rund um Kawaguchiko spiegeln Japans höchsten Berg im Wasser, die Shosenkyo-Schlucht nördlich von Kofu gehört zu den schönsten Flusschluchten des Landes, und die Weinberge um Katsunuma machen die Präfektur zur ältesten Weinregion Japans. Wer über den Fuji-Rummel hinausschaut, findet hier Bergdörfer, Heißquellen und Obstgärten, die kaum ein Reiseführer erwähnt.
Städte & Ortschaften
Kofu ist die Hauptstadt, doch Yamanashi bietet noch weitere Ausgangspunkte — vom Fuji-Seengebiet bis ins Hochland.

Kofu
Die Hauptstadt Yamanashis — Burgruinen, Weinkultur und Tor zur Shosenkyo-Schlucht
Hauptstadt & Weinkultur
- Maizuru-jo Burgpark
- Shosenkyo-Schlucht
- Weingüter in der Nähe

Fujikawaguchiko
Das beliebteste Basislager am Fuji — Seen, Onsen und Fuji-Panorama auf Schritt und Tritt
Fuji-Basislager
- Kawaguchiko
- Fuji-Yoshida-Trail
- Onsen mit Fuji-Blick

Fujiyoshida
Pilgerstadt am Fuji-Fuß — mit dem ältesten Sengen-Schrein und dem Fuji-Q Highland
Pilgerstadt & Schrein
- Fuji Sengen Jinja
- Fuji-Q Highland
- Yoshida-Aufstiegsroute
Top-Sehenswürdigkeiten
Yamanashis bekannteste Ziele reichen vom Fuji-Seengebiet bis zu Flusschluchten und historischen Stätten — hier ein Überblick der wichtigsten Anlaufpunkte.

Kawaguchiko
Der zugänglichste der Fuji-Fünf-Seen — Fuji-Spiegelungen bei Sonnenaufgang, der Chureito-Pagoden-Aussichtspunkt und die Kachi-Kachi-Seilbahn
Fuji-Spiegelungssee
- Fuji-Spiegelung bei Sonnenaufgang
- Chureito-Pagode
- Ausgangspunkt Fuji-Fünf-Seen

Shosenkyo-Schlucht
5 km Flusschlucht mit Granitfelsen, dem 30 m hohen Sengataki-Wasserfall und Panoramablick vom Kakuenbo-Gipfel
5 km Granitschlucht
- 5 km Wanderweg entlang der Schlucht
- Sengataki-Wasserfall
- Kakuenbo-Aussichtspunkt
Oshino Hakkai
Acht kristallklare Quellteiche am Fuß des Fuji — gespeist von Schmelzwasser des Berges, umgeben von traditionellen Strohdachhäusern
Acht Fuji-Quellteiche
- Acht natürliche Quellteiche
- Fuji-Blick
- Historische Strohdachhäuser

Kuonji-Tempel
Bedeutender Nichiren-Tempel in Minobu — mit imposantem Haupttor, fünfstöckiger Pagode und uralten Zedernwäldern auf dem Tempelpfad
Nichiren-Tempel in Minobu
- Fünfstöckige Pagode
- Uralter Zedernwald
- Pilgerweg nach Minobu
Geheimtipps
Yamanashi hat mehr zu bieten als Fuji-Panoramen — wer abseits der Seen schaut, findet stille Bergdörfer, Weinstraßen und Schluchten ohne Touristenströme.

Hayakawa-Tal
Westliches Yamanashi: das dünnstbesiedelte Gemeindegebiet Japans mit dem historischen Postort Akasawa-juku und Bergonsen
Stilles Bergtal
- Postort Akasawa-juku
- Dünnstbesiedelte Gemeinde Japans
- Bergonsen

Katsunuma Weinregion
Japans älteste Weinregion — Koshu-Trauben gedeihen hier seit dem 8. Jahrhundert, mit über 80 Weingütern zur Verkostung
Japans älteste Weinregion
- Über 80 Weingüter
- Koshu-Traube
- Geschichte seit dem 8. Jahrhundert

Nishizawa-Schlucht
5 km Wanderweg durch smaragdgrüne Becken und sieben Wasserfälle nördlich von Kofu — bestes Herbstlaub-Erlebnis in Zentralhonshu
Sieben-Wasserfälle-Schlucht
- 5 km Wanderring
- Sieben Wasserfälle
- Bestes Herbstlaub in der Region
Beste Reisezeit
Yamanashi hat zu jeder Jahreszeit seinen Reiz — doch Frühling und Herbst bieten das schärfste Fuji-Panorama und die schönsten Farben.
Frühlingharu
Mär – Mai8–20°CViele Besucher
Frühlingharu
- Kirschblüte an der Chureito-Pagode Mitte April
- Golden Week bringt volle Züge und volle Seen
- Mild und ideal für Tempelbesuche
- Wisteria in Fujiyoshida Ende April
Sommernatsu
Jun – Aug20–30°CViele Besucher
Sommernatsu
- Fuji-Besteigungssaison geöffnet
- Kühle Ausweichorte rund um Yatsugatake
- Weinberge in Katsunuma in sattem Grün
- Wandersaison im Hayakawa-Tal
Herbstaki
Sep – Nov5–18°CViele Besucher
Herbstaki
- Laubfärbung in Shosenkyo und Nishizawa Ende Oktober bis Mitte November
- Weinlese in Katsunuma
- Klarste Fuji-Sicht des Jahres
- Kaki-Ernte in den Tälern
Winterfuyu
Dez – Feb-2 bis 10°CMäßig besucht
Winterfuyu
- Schärfste Fuji-Fotografien des Jahres
- Diamond Fuji am Yamanakako Mitte Januar
- Ruhige Morgenstunden am Kawaguchiko
- Heißer Wein in den Katsunuma-Weingütern
Empfohlene Reiserouten
Ob ein Tagesausflug zum Kawaguchiko oder eine dreitägige Runde durch Seen, Schluchten und Weinberge — hier sind passende Routen für jeden Zeitrahmen.
Häufige Fragen
Wie komme ich von Tokyo nach Yamanashi?
Mit dem Limited Express Azusa oder Kaiji ab Shinjuku nach Kofu in etwa 90 Minuten (Fahrpreis ca. ¥4.000 — aktuellen Tarif vor der Reise prüfen). Zum Kawaguchiko fährst du ab Shinjuku mit dem Fuji Excursion direkt in rund 2 Stunden. Expressbusse ab Shinjuku sind eine günstigere Alternative, brauchen aber länger.
Wo sieht man den Fuji am besten in Yamanashi?
Die Chureito-Pagode über Kawaguchiko bei Sonnenaufgang gilt als klassische Aufnahme. Das Nordufer des Kawaguchiko eignet sich für Spiegelungsfotos. In Oshino Hakkai rahmen die Quellteiche den Fuji ein — und das bei deutlich weniger Besuchern als am See.
Lohnt sich ein Besuch der Yamanashi-Weinregion?
Ja. Die Koshu-Traube ist eine japanische Sorte, die es sonst kaum wo gibt. In Katsunuma liegen über 80 Weingüter nah beieinander, viele bieten Verkostungen an — Preise variieren, aktuelle Konditionen direkt beim Weingut erfragen.
Wie viele Tage sollte ich für Yamanashi einplanen?
Ein Tag reicht für Kawaguchiko und Oshino Hakkai. Mit zwei Tagen kommen Kofu, die Shosenkyo-Schlucht oder ein Weingutbesuch dazu. Drei Tage ermöglichen eine Runde durch Seen, Schluchten und Weinberge.
Was ist Hoto?
Hoto ist ein typisches Yamanashi-Gericht: breite, flache Nudeln mit saisonalem Gemüse in einer kräftigen Misobrühe. Besonders in den Wintermonaten beliebt — in Kofu und rund um die Fuji-Seen in vielen Restaurants erhältlich.
Welche versteckten Geheimtipps hat Yamanashi?
Das Hayakawa-Tal im Westen der Präfektur ist dünn besiedelt und kaum touristisch erschlossen. Die Nishizawa-Schlucht im Norden übertrifft die Shosenkyo in Abgeschiedenheit. Saiko Iyashi no Sato Nemba, ein rekonstruiertes Reetdachdorf am Lake Saiko, sehen deutlich weniger Besucher als das Kawaguchiko.